• wie hoch ein Windrad wirklich ist? (Grafik: Grössenvergleich eines Windrads zu den höchsten Gebäuden in Halver)

 

  • dass Windkraftanlagen Industrieanlagen sind, die auch so geplant werden sollten?
  • dass Halver und Umgebung eigentlich nur schlecht bis gar nicht für Windkraft geeignet ist?
  • dass die Windräder eine Höhe von mindestens 150 - 240 m haben? Zum Vergleich: der Kölner Dom ist 157 m hoch.
  • dass Windräder künftig noch höher gebaut werden können, wenn die Weiterentwicklung der Krantechnik dies ermöglicht?
  • dass die Fundamente bis zu 30 m tief in den Boden betoniert werden müssen?
  • dass der Abstand zu Wohnbebauung in NRW nicht gesetzlich geregelt ist, sondern lediglich die 2-3 fache Höhe des Windrades als ausreichend empfohlen wird? Es könnte also in Kürze auch vor Ihrer Haustür ein Windrad stehen!

  • dass Natur- und Artenschutz völlig in den Hintergrund gedrängt werden. Von ehemals über 300 schützenswerten Vogelarten sind noch 30 übrig geblieben. Selbst von diesen sollen Kleinstpopulationen - wie auch immer man diese definieren mag - keine Berücksichtigung finden. Ähnlich ist die Situation bei Fledermäusen. Unter diesen Voraussetzungen sind die zur Genehmigung von WKA erforderlichen Artenschutzgutachten sehr skeptisch zu betrachten.
  • dass jetzt selbst vor Waldgebieten nicht mehr Halt gemacht wird. Was halten Sie von einem Industriebetrieb im Wald? Der Wald ist unsere Lunge und wandelt bekanntlich CO2 in Sauerstoff um.
  • dass Windräder Infraschall erzeugen, der für Mensch und Tier gesundheitsschädlich ist? Man hört ihn nicht. Er versetzt unseren Körper in Schwingung. Er verursacht z.B. Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Herz-Kreislaufprobleme, Herzinfarkt, Depressionen. Er lässt uns nicht mehr schlafen und vieles mehr.
  • dass bei unserer felsigen Bodenbeschaffenheit die Schwingungen, die von solch einer Anlage ausgehen u.U. bis in ihr Wohnzimmer zu spüren sind?
  • dass Windstrom Zufallsenergie ist und nicht gespeichert werden kann, d.h. er ist nicht grundlastfähig. Somit müssen u.a. (Braun) Kohlekraftwerke die Stromversorgung absichern. Durch den unregelmäßigen Betrieb erhöht sich allerdings der Kohleverbrauch und somit die CO2-Emissionen, was ja eigentlich durch die Energiewende vermindert werden soll.
  • dass der überschüssige Strom billig ins Ausland abgegeben wird und wir als Stromkunden auch wieder die Differenz zahlen.
  • dass andere Länder unseren überschüssigen Strom gar nicht mehr haben wollen und die Leitungen dafür nicht mehr zur Verfügung stellen wollen
  • dass aufgrund der unvernünftigen Politik die Stromkosten und EEG-Zulage immens steigen werden und dadurch der Industriestandort Deutschland gefährdet ist. Das kostet unsere Arbeitsplätze!
  • dass Immobilien in der Nähe von WKA einem immensen Wertverlust unterliegen
  • dass sich die Windräder in unserer Region nur über Subventionen rechnen? Einige wenige Flächenverpächter kassieren für die Laufzeit von 20 Jahren Summen, die schon als sittenwidrig zu bezeichnen sind. Bezahlen müssen wir das ganze über hohe Strompreise, EEG-Zulage und Steuern.
  • dass mehr als 22 Milliarden Euro an Subventionen ausgeschüttet werden, aber nur 200 Millionen Euro in die Forschung fließen? Umgekehrt wäre doch besser, oder?
    Also kann man auch sagen "Subventionen verhindern Fortschritt"


Nicht, dass wir uns falsch verstehen. Wir sind auch für Windkraft, wenn der Ausbau im standortvernünftigen Rahmen erfolgt. Die Energiewende ist von uns Bürgern gewollt, allerdings stimmen die Voraussetzungen bei weitem noch nicht. Der Ausbau wird von Ideologen und Politik in so unvernünftiger Weise gesteuert, dass er nur einer übermächtigen Windlobby in die Hände spielt. Einige wenige profitieren, wir alle bezahlen! So kann die Energiewende nicht gelingen!

Wir wollen den Schutz von Mensch, Tier und Natur, was unter den derzeitigen Bedingungen nicht gegeben ist. Ziel kann daher nur sein möglichst wenig WKA zu bauen, um künftig auch Raum für neue Technologien zu haben, die für unsere Gegend effizienter sind. Das geht aber nur, wenn der Ausbau gezielt über Vorrangflächen erfolgt.

Sagen Sie jetzt nicht mehr, Sie hätten es nicht gewusst!
Kämpfen Sie mit uns für ein lebens- und liebenswertes Halver und Schalksmühle, in dem Mensch, Tier und Natur noch eine Chance haben.